Cossonay

Die Stadt Cossonay liegt im schweizerischen Kanton Waadt. Sie liegt 11 km nördlich von Morges in 562 Meter Seehöhe auf einem Plateau. Im Jahr 1096 wurde die Stadt das erste Mal urkundlich unter dem Namen Cochoniacum erwähnt. Erst im Jahr 1220 erhielt die Stadt den Namen Cossonai. Rund 90% der Bevölkerung spricht französisch, 3% deutsch und weitere 3% sprechen portugiesisch. Das Stadtbild ist durch viele Bürger- und Patrizierhäuser, die aus dem 17. bis 19. Jahrhundert stammen, geprägt.
Die bedeutendste Sehenswürdigkeit der Stadt ist die Pfarrkirche Saint Pierre et Paul. Die Grundmauern der Kirche stammen aus dem 8. Jahrhundert. Im 13. Jahrhundert wurde der dreischiffige Bau erbaut und im 15. Jahrhundert kam der auffällige Kirchturm dazu. Zwei Hotels, eines aus dem 17. Jahrhundert und das andere aus dem 19. Jahrhundert bieten Touristen eine besondere Unterkunft. Weder von der alten Stadtmauer noch vom Schloss der Barone von Cossonay sind heute noch Reste vorhanden.
Die Landwirtschaft sowie die Viehzucht haben eine große Bedeutung für die Bevölkerung. In Cossonay befindet sich ein unter Naturschutz stehender Weiher. Er entstand durch eine Tongrube, die renaturiert wurde. Das Kino in Cossonay ist in einem ehemaligen Casino untergebracht. In der Stadt haben sich mittlere und kleine Unternehmen im Bereich Gerüstbau, Elektronik, Transportwesen und Weinhandel angesiedelt. Cossonay ist der Sitz des Schulzentrums Pre aux Moines, das zwischen 1982 und 1989 erbaut wurde.
Verkehrstechnisch liegt die Stadt sehr günstig, nämlich am Straßenkreuz der Hauptstrasse von Vallorbe nach Lausanne. Der Bahnhof von Cossonay liegt etwas unterhalb der Stadt. Im Stadtgebiet sorgen Postbusse dafür, dass man überall hinkommt, wo man möchte. Die Standseilbahn, die 1897 eröffnet wurde, schließt die Stadt an das Verkehrsnetz an. Seit 1981 verfügt Cossonay über einen Autobahnanschluss an die A1, die von Lausanne nach Yverdon führt. Dieser ist ungefähr 5 km von der Stadtmitte entfernt.
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