Cossonay Geschichte
Die Geschichte von Cossonay beginnt bereits im Jahr 1096. Auf dem Gemeindegebiet wurden Teile eines römischen Gräberfeldes entdeckt. Das erste Mal wurde der Ort im Jahr 1096 erwähnt. Damals hieß das Städtchen noch Cochaniacum. Erst im Jahr 1228 bekam es seinen Namen, der bis heute geblieben ist. Die Dorfkirche wurde dem Kloster Romainmotier geschenkt. Diese Schenkung nahm Ulrich von Cossonay vor.
Zwischen dem 13. und 14. Jahrhundert wurde die Stadt erweitert. Mauern wurden erneuert und dadurch gleichzeitig der Ort vergrößert. Im Jahr 1264 bekam Cossonay die Stadtrechte. Die Cossonay Geschichte ist aber leider nicht immer schön gewesen. So zerstörte Ende des 14. Jahrhunderts eine Feuersbrunst große Teile der Stadt. Betroffen war auch das Archiv. Durch den Verlust der Privilegien der Baronin von Cossonay aus dem Jahr 1398 mussten diese erneuert werden. Die Baronin verstarb 1406, so wurde der Adelssitz frei. Später wurde dieser an das Haus Savoyen gegeben. Die Savoyer richteten eine Kastellanei ein. Der Kanton Waadt, in dem sich der Ort Cossonay befindet, wurde durch Bern im Jahr 1563 erobert. Erst im Jahr 1798 wurde der Bezirk Waadt gegründet und seitdem ist Cossonay der Hauptort dieses Bezirkes. Die im Ort befindliche Kirche ist den Heiligen St. Peter und Paul geweiht. Bei den Ausgrabungen, die zuletzt zwischen den Jahren 1971 bis 1973 stattfanden, kamen zwei Reste von Kirchen zum Vorschein. Die eine wurde im 8. Jahrhundert erbaut und verfügt über einen Chor, der trapezförmig gebaut war. Die zweite Kirche, die ausgegraben wurden, entstand ungefähr 1 Jahrhundert später. Die jetzige Pfarrei wurde 1949 gegründet.
Insgesamt umfasst die Pfarrei derzeit 32 Gemeinden. Die Kirche, so wie sie heute noch steht, wurde bereits im Jahr 1901 zum kantonalen Baudenkmal erklärt. Sie ist größer als ihre Vorgängerbauten, da die Kirche im Laufe der Zeit immer ein wenig vergrößert wurde.